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Wer aus Stockholm zum ersten Mal nach Berlin kommt, dem tun sich ganz neue Dimensionen auf. Hier das Fazit des letzten Wochenendes der Berlin-Stockholm Connection:
- Ein Cocktail in Berlin kostet so viel wie ein kleines Bier in Schweden und man kann Alkohol überall kaufen (“Fuck! They are selling wine at the drugstore?”)
- Rauchen ist erlaubt, oder zumindest toleriert (“Don’t they have to go outside?”)
- Die Clubs machen nicht um 2 Uhr nachts dicht – Blumenläden übrigens auch nicht (“Why the hell is that flower shop still open in the middle of the night!”)
- Dafür gibt es dafür auch noch halbnackte Tänzerinnen obendrauf (“Eh…irritating”)
- Essen kann man gut und günstig (“4 Euros for a Phad soup? I paid 12 the other day and it tasted like dishwater!”)
- Eine Dreizimmerwohnung in Berlin ist so teuer wie ein Einzimmerapartment in Stockholm (“Stockholm is a fucking toilet!”)
- Der einzige Nachteil: Männer mit langen Haaren sind rar (“Where are all the metal guys in this metal bar?”)
Ich spiele gerade:
Und so schlecht klingt mein Gitarrenspiel auch gar nicht mehr. Heute ärgere ich meine Nachbarn, morgen die ganze Welt!
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Neue Jahr, neue Couch – endlich! Ikea Spontankauf und sofortige Spontanlieferung. Nach einem guten Pfungstädter Pils hat der Aufbau schließlich auch geklappt, denn, ja, sogar Sofas muss man bei Ikea selbst zusammenschrauben. Jetzt fehlen nur noch ein paar von Großmutters tollen, alten Möbeln, dann ist das neue Wohnzimmer perfekt. Immerhin haben jetzt meine Gitarre und ich zusammen Platz auf der Sitzfläche, das ist doch schon mal was.

Den Jahreswechsel habe ich zum ersten Mal in Berlin gefeiert, der wohl größten, deutschen urbanen Silvester-Kampfzone. Warmfeiern und Feuerwerk schauen in Friedrichshain, dann Tanzen im Astra. Auch eine Woche danach noch werden hier nachts die Gebäude von verirrten Bombenschlägen erschüttert, aber bis jetzt noch keine nennenswerten Schäden an Leib, Auto oder Haus. Dafür friert die Spree wieder zu und Eisbrecher sind unterwegs, wie hier auf einem schönen Foto festgehalten. Jetzt muss ich erst einmal aus dem zwischenjährlichen Winterschlaf so richtig ewachen, ab nächster Woche fängt das (Arbeits-) Leben wieder an.
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…werde ich mich morgen in die hessische Heimat kämpfen – samt einer Kiste Geschenken, meiner Gitarre und wahrscheinlich auch Hamster Möbius. Deswegen gibt es hier neben ganz vielen, lieben Weihnachtsgrüßen auch noch die Bilder von unserer Christmas Party letztes Wochenende. Bis zum nächsten Jahr!
Eine Menge Konfetti, Federn und eine neue Slow-Motion Videokamera, auf die der neue Besitzer und Regisseur, IAMX-Kopf Chris Corner äußerst stolz ist – mehr brauchte es nicht, um das erste offizielle Musikvideo von The Dollhouse zu drehen. Und natürlich einen wunderbaren Song, geschrieben von Anne-Marie Kirby und James Cook (“I invented umbrellas, I can destroy them too…”). Watch and enjoy:
Und noch eine Notiz am Rande: Das Dollhouse-Album kann man hier beziehen – oder aber direkt bei der Berliner PR-Managerin Eures Vertrauens
Das Gefühl, nun endlich in der Biker-Community aufgenommen worden zu sein, manifestiert sich in einer kleinen lässigen Handbewegung: dem Biker-Gruß. Ihn habe ihn an diesem Wochenende das erste Mal erfahren und dabei innerlich Freudensprünge gemacht. Yeah, ich bin einer von Euch! Dank dem Vertrauen meines Fahrlehrers, einem seiner Motorräder als Leihgabe und herrlichem Wetter, konnte ich endlich ohne gelbe Warnweste die Gegend um Berlin unsicher machen. Den angeblich netten Müggelsee, um den ich herum gefahren bin, habe ich zwar nicht gesehen - dafür glaube ich aber, den höchsten Berg der Gegend – den 90 (!) Meter hohen Müggelberg – irgendwo zwischen den überragenden Bäumen erkannt zu haben. Vielleicht war es aber auch nur ein aufgeschütteter Müllberg. Ich sehne mich in der Tat nach Bergen und sei es nur der gute, alte Feldberg. Da kann man hier wirklich lange nach suchen. Selbst in den Motorrad-Foren wird Berlin als aussichtsloser Fall abgelegt:
Wer in Berlin Kurven fahren möchte, kann zwischen Autobahn Auf- und Abfahrten und Kreisverkehren wählen.
Nun ja, immerhin habe ich mich jetzt zwei Tage als echtes Biker-Girl gefühlt. Und der Biker-Gruß hat mich für alles entschädigt: Die beiden Fahrer, die mir entgegen kamen, haben lässig die Hand rausgestreckt. Ich hab mich so gefreut, dass ich am liebsten mit beiden Händen gewunken und juchu gerufen hätte. Gut, dass ich nur ganz lässig zurückgegrüßt habe. Das breite Grinsen hat leider hinter dem Visir keiner gesehen. Aber es hat sich so gut angefühlt.
Kaum verlasse ich das schöne, düstere Schweden, herrscht auch bei mir daheim Dunkelheit – zumindest mediale. Okay, dass sie mir das Kabelfernsehen abstellen, weil ich mich nie angemeldet habe, damit hätte ich ja noch rechnen können, aber dass auch das Internet nicht funktioniert, kommt ja fast einem kalten Entzug gleich. Aber immerhin gibt’s hier nun endlich wieder ein Lebenszeichen von mir.
In Schweden ist’s tatsächlich früh ziemlich finster, oder es wird erst gar nicht erst richtig hell. Aber November ist ja auch nicht unbedingt der beste Reisemonat für Skandinavien. Schön war’s trotzdem, obwohl der Alkohol – sofern man welchen bekommt – viel zu teuer ist. Im Supermarkt gibt’s nicht mal welchen zu kaufen, nur auf 2 Prozent runtergerechnetes Leichtbier. Das “Stark-Öl” gibt’s nur im Pub oder im staatlich monopolierten Alkoholladen. Dafür jede Menge lustige Süßigkeiten an jeder Ecke, von denen einem bei übermäßigem Genuss auch schnell schlecht werden kann.
Hier gibt’s ein paar nette Fotos – und sobald ich wieder richtig online bin, auch noch mehr Geschichten dazu:
Da ich ja heute meine Fahrprüfung bestanden habe und nun endlich ohne gelbe Fahrschul-Warnweste auf die Straße darf, kann ich mich endlich in Ruhe der Motorrad-Auswahl widmen. Dieses hier wäre es ja schon fast Wert, es wegen des einzigartigen Promo-Videos einmal Probe zu fahren. Ohne Verkleidung sehr sexy (die Maschine natürlich, nicht das Bikini-Girl)!
Oder aber immer noch die hübsche Triumph Bonneville, mein leider viel zu überteuerter Favorit? Die lassen wenigstens auch mal eine Frau fahren, das verdient Anerkennung!
Ein Weilchen, das heißt eigentlich den ganzen Winter, habe ich ja noch Zeit, mich zu entscheiden. Jetzt geht es aber erstmal auf die Medientage München und dann für zwei Wochen nach Stockholm. Und da aller guten Dinge drei sind, gibt’s dieses Mal bestimmt auch Fotos




