Faleiry


Zurück aus der Finsternis
17. November 2009, 18:40
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Kaum verlasse ich das schöne, düstere Schweden, herrscht auch bei mir daheim Dunkelheit – zumindest mediale. Okay, dass sie mir das Kabelfernsehen abstellen, weil ich mich nie angemeldet habe, damit hätte ich ja noch rechnen können, aber dass auch das Internet nicht funktioniert, kommt ja fast einem kalten Entzug gleich. Aber immerhin gibt’s hier nun endlich wieder ein Lebenszeichen von mir.

In Schweden ist’s tatsächlich früh ziemlich finster, oder es wird erst gar nicht erst richtig hell. Aber November ist ja auch nicht unbedingt der beste Reisemonat für Skandinavien. Schön war’s trotzdem, obwohl der Alkohol – sofern man welchen bekommt – viel zu teuer ist. Im Supermarkt gibt’s nicht mal welchen zu kaufen, nur auf 2 Prozent runtergerechnetes Leichtbier. Das „Stark-Öl“ gibt’s nur im Pub oder im staatlich monopolierten Alkoholladen. Dafür jede Menge lustige Süßigkeiten an jeder Ecke, von denen einem bei übermäßigem Genuss auch schnell schlecht werden kann.

Hier gibt’s ein paar nette Fotos – und sobald ich wieder richtig online bin, auch noch mehr Geschichten dazu:



Die da?
28. Oktober 2009, 00:36
Gespeichert unter: Fahren, Reisen | Schlagworte:

Da ich ja heute meine Fahrprüfung bestanden habe und nun endlich ohne gelbe Fahrschul-Warnweste auf die Straße darf, kann ich mich endlich in Ruhe der Motorrad-Auswahl widmen. Dieses hier wäre es ja schon fast Wert, es wegen des einzigartigen Promo-Videos einmal Probe zu fahren. Ohne Verkleidung sehr sexy (die Maschine natürlich, nicht das Bikini-Girl)!

Oder aber immer noch die hübsche Triumph Bonneville, mein leider viel zu überteuerter Favorit? Die lassen wenigstens auch mal eine Frau fahren, das verdient Anerkennung!

Ein Weilchen, das heißt eigentlich den ganzen Winter, habe ich ja noch Zeit, mich zu entscheiden. Jetzt geht es aber erstmal auf die Medientage München und dann für zwei Wochen nach Stockholm. Und da aller guten Dinge drei sind, gibt’s dieses Mal bestimmt auch Fotos ;)



Noise!
24. Oktober 2009, 23:02
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Ich hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass mich mein erstes Sonic Youth Konzert so flasht. Dank dem gewaltigen, zweistündigen Feedback-Gewitter in der Columbia-Halle, einer Menge Nerds und mindestens genauso viel Bier war dann der stressige Arbeitstag und die schlechteste Fahrstunde der Welt ganz schnell weggeballert. Und wenn ich nach einem Konzert auch noch genug Energie habe, freiwillig nach Hause zu laufen, heißt das wirklich schon etwas! Wow! Und hier noch ein kleines musikalisches Mitbringsel:



The incredible Hulk
18. Oktober 2009, 21:57
Gespeichert unter: Fahren

biker-outfit150Man soll ja noch fröhlich sein, so lange man kann – und deswegen kann ich heute noch ganz stolz posen in meinem nun komplettierten Biker-Outfit! Morgen geht’s dann los zur vierstündigen Überlandfahrt nach Polen und zurück.

Danach wird mir mein Grinsen ob des neu entdeckten Freiheitsgefühls auf zwei Rädern sicherlich im Gesicht festgefroren sein. Oder um meinen Fahrlehrer zu zitieren: „So, du findest also die wasserdichten Motorradstiefel und Handschuhe alle hässlich? Weißt Du, was ich hässlich finde? Frauen mit schwarz abgefrorenen Fingern und Zehen.“

Okay, da hat er gewonnen. Also doch die Thermo-Nummer. Ich fühle mich zwar damit wie der unglaubliche Hulk, aber bis ich das schicke Leder-Outfit ausfahren kann, muss es wohl doch erst wieder etwas wärmer werden.

Aber wer genau hinschaut, sieht auch, dass es selbst meine Tomaten auf dem Balkon noch aushalten. Na, wenn ich da mal nicht mithalten kann!



Comics, Comics, Comics…
12. Oktober 2009, 00:32
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comics_buchmesse

…und vieles mehr gibt es hier samt Rezensionen im neuen ARD-Buchmesse-Special zu anstehenden Frankfurter Buchmesse. Viel Spaß beim Schmökern!



Passed – but not yet passed out
4. Oktober 2009, 23:52
Gespeichert unter: Fahren, Leben

Ich merke ja schon, dass die Motivation – und wahrscheinlich auch die Notwendigkeit – des Bloggens mit der steigenden Anzahl der geposteten Tweets  sinkt. Die Neuigkeiten, wie zum Beispiel die, dass ich meinen Fahrschul-Theorie-Test bestanden habe, sind doch eben schneller getwittert als gebloggt. Wie auch immer, hier wäre es mir doch fast zum Verhängnis geworden, dass ich meinen Wagen nie in die Vertragswerkstatt bringe, sondern lieber zum Neuköllner Schrauber meines Vertrauens. Der macht nämlich meine Bremsbeläge nur sauber, statt sie gleich auszuwecheln, wenn sie verölt sind. Und schon sind das eine Menge Fehlerpunkte beim Theorie-Test. Trotzdem habe ich die erste Hürde bestanden und nun dauert es hoffentlich nicht mehr lang, bis sie mich ohne gelbe Warnweste auf zwei Rädern auf die Straße lassen. Und mit meiner neuen, schwarzen ninja-style Funktionsunterwäsche bin ich auch super gewappnet, wenn sie mich nächste Woche auf die Autobahn und dann für die vierstündige Überlandfahrt nach Polen schicken. Am Dienstag geht es aber erst wieder einmal ins düstere Stockholm – vielleicht schaffe ich es ja diesmal, ein paar Fotos zu machen. Vor allem, wenn am Flughafen vor mir wieder jemand eine Axt und einen Vorschlaghammer als „Special Baggage“ eincheckt.



Geek-Week
24. September 2009, 20:47
Gespeichert unter: Arbeiten, Leben, Reisen

Nerd-Parties bin ich ja mittlerweile gewöhnt und fühle mich ja auch ganz wohl dabei – das bringt schließlich der Job mit sich. Und es hätte ja auch cool werden können, wenn einen eine Horde Stormtroopers aus dem Taxi in den Club schleust. Aber spätestens die Tatsache, dass sich drei unmotivierte Gogo-Tänzerinnen mehr schlecht als recht auf der Bühne räkeln und keiner aus dem gut 80 Prozent männlichen Publikum auch nur hinschaut, hätte mir zeigen sollen, dass ich mich inmitten eines eher asexuellen Geek-Publikum befinde.  Dann hat mir ein bebrillter Kerl seinen Cocktail übergeschüttet und statt seiner Visitenkarte für die Reinigung des Kleides habe ich die folgende Antwort bekommen: „Google einfach meinen Vornamen, ich ranke auf Platz Eins!“ Herzlichen Glückwunsch! Da konnte ich wirklich nichts mehr sagen. Nur dass sein Vorname nun wirklich kein ausgefallener war, deswegen war er so stolz, der SEO-Checker.

Nun bin ich jedenfalls endlich wieder zurück in Berlin nach einigen anstrengenden Messetagen in Köln, Oktoberfest-Action in München und Meetings in Mailand. Zwischenzeitlich habe ich einen Koffer verloren, viel Bier in großen und viel Bier in kleinen Gläsern getrunken, und bestimmt ganz viele Vielflieger-Mailen gesammelt. Vielleicht langt’s da auch bald mal für einen Gratis-Flug in die Südsee. Da wäre ich jetzt nämlich echt gerne.



Reichtum für alle!
12. September 2009, 03:38
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Es ist halb vier Uhr nachts und ich komme gerade aus dem berühmt-berüchtigten Berliner Club SO36 von einem wunderbaren Nemo-Konzert. Der benachbarte Blumenladen auf der Oranienstraße hatte wie immer auch noch mitten den Nacht auf, und da ich meinen toten Punkt schon lange überwunden habe, dachte ist, ich könnte ja auch noch ein wenig produktiv sein und eine herrliche Wahlplakate-Kampagne der Linken posten. Jeden Tag fahre ich an diesen Postern vorbei und es werden immer mehr, vor allem hier in Kreuzberg, aber irgendwie scheint es die roten Kollegen nicht zu stören, dass ihre Key-Messages irgendwie auseinanderdriften. Vielleicht ist es ja aber auch Absicht -  damit wäre zumindest erklärt, wie die Partei die Haushaltslöcher zu stopfen gedenkt:

die_linke_reichtum



Im Lustgarten wandeln…
30. August 2009, 23:33
Gespeichert unter: Leben | Schlagworte: ,

…lohnt sich, wie man auf den Fotos aus Potsdam sehen kann. Jetzt habe ich also auch endlich mal die wichtigste Touristenattraktion im Berliner Umland gesehen: Das Schloss Sans Souci und den dazugehörigen Lustgarten. Die kommende Woche geht es für mich nach Stockholm, also gibt es hier auch bald mehr hübsche Bilder!



Round and round
25. August 2009, 22:09
Gespeichert unter: Leben | Schlagworte:

Ist es denn wirklich so schwierig, immer im Kreis zu fahren? Oder auch mal eine Acht? Oder Slalom um die Hütchen rum? Ja, ist es! Sonst würde ich ja nicht zielsicher immer alle Hütchen umnieten, wie ein besoffener Affe auf dem Schleifstein um die Kurven eiern und mich nach 60 Minuten klatschnass geschwitzt und dankbar in meinen bequemen Autositz fallen lassen. Das Problem ist nämlich das Schritttempo-Fahren auf zwei Rädern, wenn man von der Angst besessen ist, gleich von einem 220 Kilo schweren und glühend heißen Metallklotz begraben zu werden – schon geschehen, daher das Bewusstsein, wie unangenehm das sein kann. Schnell konnte ich ja schon immer alles ganz gut (außer Gitarre spielen), die Schwierigkeit liegt hier im Schneckentempo. Tröstlich ist: Irgendwann soll es „Klick“ im Kopf machen. Klick, klick, klick, fucking hell, klick jetzt!