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Einen unübersehbar großen Button mit dieser netten Aufschrift tragen eigentlich nur die armen, neuen Mitarbeiter bei Douglas – zur allgemeinen Erheiterung der Kunden.
Jetzt habe ich auch so einen geschenkt bekommen. Ob ich ihn aber tatsächlich am ersten Tag im Büro trage, ist sehr fraglich.
Schließlich konnte ich mich auch nur gerade so zusammenreißen, um nicht lauthals vor Lachen loszubrüllen, als ich ihn bei der hilflosen Douglas-Beraterin gesehen habe.

Wer hat an der Uhr gedreht – und so… Jedenfalls kann ich jetzt schon wieder anfangen, die Koffer zu packen. Nächste Woche Freitag geht’s mit dem Flieger und jeder Menge Übergepäck nach London. Am Montag, 5. November, geht der neue Job los, also habe ich ganze zwei Tage, um „anzukommen“. Und zwar in einem kleinen englischen Reihenhäuschen im Süden Londons, in Hither Green. Zusammen mit meiner Freundin Whitney und einem dritten Mädchen, das ich bis jetzt noch nicht kenne. Dann wird’s endlich auch einen neuen Blog geben – denn „Valerie in Wales“ passt wirklich nicht mehr.
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Jetzt weiß ich, wie sich die Big Brother-Freaks im Fernsehen fühen. Jedenfalls ein bisschen. Eine Woche haben wir zu Dritt, Viert oder Fünft in einem Mini-Container im Pressezentrum der Buchmesse gewohnt. Wenigstens durften wir abends heim gehen und mussten nicht zwischen den Kabeln, Kameras und Rechnern schlafen. Aber auch so hat die Buchmesse ein bisschen am Nervenkostüm gerüttelt. Zum Schluss wäre ich fast bereit gewesen, Leute mit Kinderwagen und verwirrte Omas, die den Weg blockieren, zu Boden zu boxen. Ich hätte einfach den Cosplayern ihre Gummischwerter abnehmen sollen, um mich damit durchs Comiczentrum in Halle 3 (wurde am Freitag umgetauft in Hölle 3) zu kämpfen. Deswegen ist es jetzt höchste Zeit, einmal zu entspannen, bevor ich noch wegen Körperverletzung (Tatwaffe: Sack voller Bücher) in Sicherheitsverwahrung lande.
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Das hier ist mein netter Beifahrer. Reden tut er nicht so viel, aber beim Fahren ist das ja ganz angenehm. Stehen kann er auch nicht allein, aber sitzen geht. Vorschriftsmäßig angeschnallt natürlich. Die anderen Autofahrer haben zwar ein bisschen komisch geguckt, aber das macht ihm nichts. Er winkt sogar zurück. Für die Halloween-Party hat er sogar Lauras Stiefel anbekommen, einen Umhang und eine Totenkopf-Taschenlampe, die blinkt. Ich glaube, das hat ihm Spaß gemacht. War mal eine Abwechslung. Sonst ist er nämlich ein Schlipshalter und trägt das ganze Jahr über eine Weihnachtsmannmütze.
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…überall Lebkuchen und Dominosteine und Adventskalender! Aber weit und breit keine Gummiaugen! Nur ein paar Gummivampire habe ich gefunden und die gibt’s ohnehin das ganze Jahr. Immerhin verkauft Woolworth Schokoladenaugen und wickelt die Nikoläuse jetzt kurz vor Halloween in Hexen- Stanniolpapier. Wetten, dass das nach dem 31. Oktober abgerissen wird und danach die Teile in Weihnachtsmannpapier verpackt werden? Naja, da muss man sich für die Halloween-Party eben anders behelfen. Diesmal habe ich darauf verzichtet, Plastikspinnen in den Wodka-Wackelpudding zu setzen – letztes Mal war danach die Hälfte der Spinnen verschwunden und ich befürchte, der oder andere hat sie mitgegessen. Und ich erinnere mich auch daran, dass jemand versucht hat, das Gummihirn anzuschneiden.




