Faleiry


Im Lustgarten wandeln…
30. August 2009, 23:33
Gespeichert unter: Leben | Schlagworte: ,

…lohnt sich, wie man auf den Fotos aus Potsdam sehen kann. Jetzt habe ich also auch endlich mal die wichtigste Touristenattraktion im Berliner Umland gesehen: Das Schloss Sans Souci und den dazugehörigen Lustgarten. Die kommende Woche geht es für mich nach Stockholm, also gibt es hier auch bald mehr hübsche Bilder!



Round and round
25. August 2009, 22:09
Gespeichert unter: Leben | Schlagworte:

Ist es denn wirklich so schwierig, immer im Kreis zu fahren? Oder auch mal eine Acht? Oder Slalom um die Hütchen rum? Ja, ist es! Sonst würde ich ja nicht zielsicher immer alle Hütchen umnieten, wie ein besoffener Affe auf dem Schleifstein um die Kurven eiern und mich nach 60 Minuten klatschnass geschwitzt und dankbar in meinen bequemen Autositz fallen lassen. Das Problem ist nämlich das Schritttempo-Fahren auf zwei Rädern, wenn man von der Angst besessen ist, gleich von einem 220 Kilo schweren und glühend heißen Metallklotz begraben zu werden – schon geschehen, daher das Bewusstsein, wie unangenehm das sein kann. Schnell konnte ich ja schon immer alles ganz gut (außer Gitarre spielen), die Schwierigkeit liegt hier im Schneckentempo. Tröstlich ist: Irgendwann soll es „Klick“ im Kopf machen. Klick, klick, klick, fucking hell, klick jetzt!



Eh, yeah, great really!
23. August 2009, 20:05
Gespeichert unter: London, Musik

Je mehr schöne, geräumige Berliner Altbauwohnungen ich von innen sehe, desto mehr bin ich versucht, mal wieder auf Wohnungssuche zu gehen. Irgendwie kommt es mir so vor, als ob hier jeder außer mir in einer Altbauwohnung mit Stuck und Flügeltüren wohnt. Erst am Freitag wieder bin ich in einem solch wundervollen Exemplar gelandet – zur inoffiziellen „Album Listening Party“ der Band The Michelles. Ich glaube, die Wohnung gehörte dem Produzenten und ich weiß auch nicht mehr so genau in welchem Stadtteil wir waren, aber hübsch war sie. Dafür war die Musik ziemlich gewöhnungsbedürftig, es wurde viel gefachsimpelt und ich habe nur gebetet, dass mich niemand nach meiner Meinung fragt (die Band war anwesend – ich hätte mich also mit einem „eh, yeah, great sound really!“ rausreden müssen). Angeblich kommen die bald gaaanz groß raus. Eh, yeah, great guys really!

Da empfehle ich an dieser Stelle lieber den folgenden, grandiosen Song von Chris Corner „You’re the Conversation (I’m the Game)“. Leider nicht live, sondern nur als YouTube Fan-Video. Trotzdem eines der besten Lieder, die ich zuletzt gehört habe. Enjoy!



Oje, ich rede schon mit meinen Organen!
17. August 2009, 00:06
Gespeichert unter: Gesundheit, Leben

Das Hochzeitsgeschenk, dass ich eigentlich am Wochenende in Frankfurt abliefern wollte, steht immer noch hier, dafür schrumpft der Stapel Comics, den ich noch lesen muss. Ich kenne jetzt auch alle Folgen der kitschigen Vampir-Serie „True Blood“, hab „The Rise of the Argonauts“ fast durchgezockt und mir trotz Sommerwochenende keinen Sonnenbrand geholt. Für irgendetwas muss es ja schließlich gut sein, daheim vor sich hinsiechend eingeschlossen zu sein. Ich bin von Nicorette Gums auf den Nicorette Inhaler umgestiegen, habe gemerkt, dass es noch weniger bringt, an einer Plastik-Zigarette zu lutschen und doch wieder das Rauchen angefangen. Unverbesserlich. Gott sei Dank, dass in der kommenden Woche das Leben wieder beginnt – toitoitoi… bitte Lunge, mach mit, ich rauch auch Lights!



Kauen – aber richtig!
12. August 2009, 21:44
Gespeichert unter: Gesundheit

Also, Nikotin-Kaugummi schmeckt erstens echt widerlich nach Pfeffer – zwischen dem versprochenen Pfefferminz – und bringt zweitens auch nicht viel. Vielleicht gibt’s ja auch Nikotin-Pflaster für den Kopf, deren Wirkstoff direkt ins Hirn geht, das wäre mal eine Erfindung, die sich lohnen würde. Kurzum: Ich versuche, mich weitestgehend an das Rauchverbot der Ärztin zu halten, Diagnose Lungenentzündung. Herrlich. Schade, dass die Schweinegrippe heute per Schnelltest ausgeschlossen wurde, das hätte irgendwie dramatischer geklungen und man hätte bestimmt auch rauchen dürfen, wenn man sich nur genug Tamiflu einverleibt.

Vielleicht mache ich das auch einfach falsch mit dem Kaugummi. Im Beipackzettel gibt es ein schönes Zeitdiagramm, das die Wichtigkeit des „Kauen-Pause-Kauen-Pause“-Rhythmus’ verdeutlichen soll, damit sich „der Giftstoff“ schön verteilt und bestmöglich von der Mundschleimhaut aufgenommen werden kann. Eine Gebrauchsanweisung für Kaugummi, das ist echt bescheuert:

Kauen – aber richtig!

  • Kauen Sie ca. 1 Minute ganz langsam, bis Sie einen würzigen/pfeffrigen Geschmack spüren.
  • Deponieren Sie das Kaugummi dann zwischen den Zähnen und der Wange, bis der Geschmack nachlässt.
  • Diese beiden Schritte wiederholen Sie 30 Minuten lang. Kauen Sie dabei nicht zu fest!
  • Dann folgt eine halbe Stunde ohne Kaugummi.


Diverse Gedanken zur Nacht
3. August 2009, 21:08
Gespeichert unter: Leben

Da denkt man noch, im August sei ohnehin nichts los – Spanien und Italien macht ja auch gleich alles dicht in diesem Monat – und da sitze ich trotzdem noch daheim vor dem Rechner und schreibe E-Mails. Nebenbei läuft das ZDF-Montags-Hot-Summer-Programm, oder wie auch immer sie die Filme nennen, die das öffentlich-rechtliche Fernsehen gerade noch so zeigen darf, ohne mit schwarzen Balken zu arbeiten. Außerdem läuft bei mir noch Nine Inch Nails und das Blackberry brummt im Takt dazu über die gläserne Tischplatte. Irgendwie schaffe ich es nicht zwischen all dem, mein Blog auf die neu erstandene Domain weiterzuleiten und frage mich, wie man wohl am besten einen großes schweres Kunstwerk so über dem Bett aufhängt, dass es einem nicht im Schlaf den Schädel zertrümmert. Vielleicht sollte ich erst einmal wieder glattbügeln – ob das wohl geht? Darüber denke ich jetzt nach, wenn ich ins Bett gehe. Der heiße ZDF-Sommer hält mich jedenfalls nicht wach, aber vielleicht tut’s meine Bettlektüre, G.R.R Martins „Song of Ice and Fire“.